Barrieremethoden

Barrieremethoden

Diese Methoden verhüten, indem sie, den Samenzellen eine Barriere in den Weg stellen. Sie unterscheiden sich dadurch, wo und wann diese Barriere aufgebaut wird.


Kondom

Beschreibung

  • Schutzgummi, das über das steife Glied des Mannes gezogen wird.
  • Das Kondom fängt die Spermien an Ort und Stelle auf, so dass sie gar nicht erst in die Scheide gelangen.

Vorteile

  • „Just-in-time"-Verhütung, die zudem noch vor Geschlechtskrankheiten schützt (z. B. AIDS).

Nachteile

  • Das Kondom kann reißen oder wegrutschen.
  • Manche nervt die Unterbrechung beim Sex, andere mögen das Gefühl nicht.

Pearl-Index

2 - 12


Frauenkondom

Beschreibung

  • Sieht ähnlich aus wie das „Männerkondom", ist aber weiter und hat an beiden Enden Gummiringe – der eine wird tief in die Scheide geschoben, der andere ist von außen sichtbar.
  • Fungiert als eine Art schützende Innenhaut der Scheide und hat ansonsten die übliche Kondom-Funktion.

Vorteile

  • Kann im Gegensatz zum „Männerkondom" schon vor dem Sex eingeführt werden.

Nachteile

  • Kann verrutschen oder reißen.
  • Das Gefühl ist manchen unangenehm.

Pearl-Index

5 - 25


Diaphragma (Scheidenpessar)

Beschreibung

  • Elastischer Ring, der mit Gummi überzogen ist. Die Größe lässt sich anpassen.
  • Die übergezogene Gummi-Wand versperrt den Muttermund und den Spermien damit den Eingang.
  • Wird bis zu 2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt und frühestens 8 Stunden danach wieder herausgenommen.

Vorteile

  • Verhütet „just-in-time", stört jedoch nicht beim Sex, weil es bereits 2 Stunden vorher eingesetzt werden kann.

Nachteile

  • Sollte man sicherheitshalber mit einem anderen Verhütungsmittel (Spermizid) kombinieren.
  • Manche Frauen mögen das Gefühl nicht.

Pearl-Index

2 - 20


Portiokappe

Beschreibung

  • Portio ist der Übergangsbereich von der Scheide zur Gebärmutter – sozusagen die Pforte.
  • Die Kappe versperrt also die Pforte zur Gebärmutter. Die Spermien bleiben in der Scheide, wo sie nach wenigen Stunden „funktionsunfähig" werden.
  • Sollte frühestens 6 - 8 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr entfernt werden.

Vorteile

  • Stört den Sex nicht, weil man sie schon vorher einführen kann.

Nachteile

  • Sollte mit einem Spermizid kombiniert werden.
  • Die richtige Anwendung braucht etwas Übung.
  • Manchen ist das Gefühl unangenehm.

Pearl-Index

2 - 18

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