Die Pubertät

Die Pubertät

Nicht mehr Kind und noch nicht erwachsen

Vom Baby zum Kleinkind, vom Kleinkind zum Schulkind ... Die ersten ca. zehn Jahre wachsen wir scheinbar „einfach so vor uns hin". Und dann kommt das, was man Pubertät nennt – zu deutsch Geschlechtsreife.

Rein körperlich ist die Pubertät die Phase, in der sich die sogenannten sekundären Geschlechtsmerkmale ausbilden. Aus einem Mädchen wird also eine Frau. Diese Übergangsphase ist meist eine ziemlich bewegte Zeit. Schuld daran sind die Hormone.

Was ist wann normal?

Gewöhnlich beginnt die Pubertät bei Mädchen zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr (bei Jungen etwa zwei Jahre später) und dauert bis zum 15. bis 17. Lebensjahr. Zunächst fängt meist der Busen an zu wachsen, genauso Scham- und Achselbehaarung. Nach und nach wird der Körper, vor allem an Hüften und Schultern, rundlicher. Mit wie viel Jahren ein Mädchen die erste Monatsblutung bekommt, ist sehr unterschiedlich. Wann genau die Pubertät im Einzelfall einsetzt und wie schnell man sich entwickelt, ist hauptsächlich genetisch bestimmt.

Wusstest du das?
Auch Ernährung und Sport können eine Rolle bei der Pubertät spielen, weil sie den Fettanteil des Körpers beeinflussen. Fettzellen regen wiederum die Herstellung von Geschlechtshormonen an.

 

Begleiterscheinungen der Pubertät

Gute Laune, schlechte Laune. Kaum jemand kann so schnell von todtraurig auf überglücklich „switchen" wie Pubertierende. Stimmungsschwankungen, Gereiztheit und Gefühlschaos sind in dieser Zeit ganz normal. Das liegt zum Großteil an der hormonellen Umstellung.  

Ständige Diskussionen mit den Eltern. Abgesehen von der körperlichen Entwicklung heißt Erwachsenwerden auch: verstärkt eine eigene Meinung zu haben, selbst bestimmen und Verantwortung übernehmen zu wollen. Zum einen ist das eine Umstellung für die Eltern, zum anderen vertreten Jugendliche oft aus Prinzip eine andere Meinung. Somit sind Streit und Diskussionen vorprogrammiert.

Hautprobleme und Körpergeruch. Die Talgdrüsen unter der Haut produzieren Fett, das über die Hautporen abfließt. In der Pubertät sorgen die Hormone oft für eine Überproduktion. Die Folge sind Mitesser, Pickel bis hin zur Akne. Auch Schweiß wird häufig zu viel produziert, was mit unangenehmemn Körpergeruch einhergehen kann.


Besondere Mädchenfragen

Ungleiche Brüste? Wenn die linke und die rechte Brust nicht exakt gleich groß sind, muss dich das nicht beunruhigen. Genauer gesagt ist es sogar der Normalfall – nicht nur während des Wachstums, sondern auch später. Unter anderem deshalb, weil Rechtshänder den rechten Brustmuskel und Linkshänder den linken stärker belasten.  

Hängebusen ohne BH? Ob und ab wann du einen BH trägst, liegt ganz bei dir. Es gibt keine medizinische Empfehlung, sondern hängt allein davon ab, wie man sich wohler fühlt.

Mehr Gewicht auf der Waage? Dass man in der Pubertät zunimmt und das Gewicht schwankt, ist ganz normal und gehört zum natürlichen Wachstum. Wenn du unsicher bist, ob dein Gewicht im Normalbereich liegt, kann dir der sogenannte BMI (Body Mass Index) Orientierung geben.

 

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