Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten

Herpes Genitalis

Bestimmt kennst du die fiesen Herpesbläschen an der Lippe. Auch im Genitalbereich kann man sich mit Herpes infizieren. Die Ansteckungsgefahr ist sogar deutlich höher. Und wer einmal angesteckt wurde, muss immer wieder damit rechnen.

Genitalherpes zeigt sich außer durch schmerzhaft juckende Bläschen im Genitalbereich durch Scheidenausfluss, Fieber und Kopfschmerzen. Die Bläschen können an den inneren und äußeren Geschlechtsorganen auftreten. Es dauert etwa 10 Tage bis das Herpes ausgeheilt ist, anstecken kann man sich aber noch bis zu zwei Wochen danach. Bei Schwangeren kann ein Herpes lebensgefährlich für das Kind sein, wenn er kurz vor der Geburt auftritt.

Pilzinfektion

Pilze sind an sich nicht wirklich gefährlich. Wenn sie sich aber stark vermehren, kann das unangenehme Folgen haben, z. B. Jucken und Brennen in der Scheide verbunden mit weißem Ausfluss. Zur Behandlung von Pilzinfektionen gibt es Scheidenzäpfchen und Salben für die Schamlippen. Man kann aber auch durch gesunde Ernährung mit möglichst wenig Süßem vorbeugen, denn u.a. fördert Zucker die Pilzvermehrung besonders.

Chlamydieninfektion

Chlamydien sind Bakterien. Es gibt verschiedene Arten und eine davon kann Geschlechtskrankheiten hervorrufen. Oftmals bemerkt man eine Chlamydieninfektion nicht und steckt unwissentlich die Person an, mit der man Geschlechtsverkehr hat.

Humane Papillomviren (HPV)

Bei diesen Viren gibt es verschiedene Untergruppen – sowohl relativ harmlose als auch gefährliche. Die harmlosen verursachen Veränderungen der Haut an Genitalien und After, sogenannte Feigwarzen. Sie sind gutartig und lassen sich weglasern oder operativ entfernen. Die gefährliche Virenvariante kann zu Krebs am Gebärmutterhals führen. Inzwischen gibt es eine Impfung dagegen.

Tripper (auch Gonorrhoe)

Hierbei handelt es sich um eine Infektion, die bis in den Bauchraum wandern kann. Die Beschwerden sind ein Brennen in der Harnröhre verbunden mit eitrigem Ausfluss. Tripper kann Verwachsungen, Entzündungen bis hin zur Sterilität verursachen.

Syphilis

Bei Syphilis handelt es sich um eine Erkrankung, die in Phasen verläuft. In der ersten treten harte nässende Stellen, teilweise Geschwüre auf. Dann schwellen die Lymphknoten an. Irgendwann kommen Hautprobleme und verschiedene andere Beschwerden dazu. Zum Schluss kommt es in sämtlichen Organen zu tumorartigen Knoten gefolgt von Schmerzen, Gehstörungen und sogar Auswirkungen auf geistige Fähigkeiten. Bei Schwangeren kann auch das Kind mit angesteckt werden.

AIDS (HIV)

Die Abkürzung AIDS bedeutet: erworbenes Immunschwäche Syndrom (Acquired Immune Deficiency Syndrome). HIV steht für: menschliches Immunschwäche-Virus (Human Immunodeficiency Virus).

HIV ist also das Virus, mit dem man sich beim Sex mit einem bereits infizierten Partner anstecken kann. Dieses Virus kann mehrere Jahre mehr oder weniger unbemerkt im Körper sein. AIDS ist die Krankheit, die durch dieses HI-Virus ausgelöst wird – im Durchschnitt zeigt sie sich 10 Jahre später.

Das HI-Virus zerstört nach und nach die Abwehrzellen des Körpers, dieser kann sich also immer weniger gegen Krankheitserreger wehren (irgendwann nicht mal mehr gegen ganz harmlose). Daran stirbt der AIDS-Kranke schließlich.

 

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