Was bei der Pille zu beachten ist

Was bei der Pille zu beachten ist

Vergisst man die Pille einzunehmen, verringert sich die verhütende Wirkung. (Ausnahme: einige Pillen schützen auch dann noch zuverlässig, wenn man sie erst 12 Stunden später nimmt.)

Wenn du dich kurz nach der Einnahme erbrichst, ist die Verhütung unter Umständen nicht mehr 100 %-ig sicher. Das gleiche gilt bei Durchfall. Der Grund ist, dass der Körper die Wirkstoffe noch nicht vollständig aufgenommen bzw. zu schnell wieder ausgeschieden hat.

Einige Arzneien können die Wirkung beeinträchtigen, z. B. Antibiotika, Schmerz, Kreislauf- und Beruhigungsmittel sowie fiebersenkende und entzündungshemmende Mittel.

Bitte sprich mit deinem Arzt über alle deine Krankheiten, die du hast/hattest. Wer bestimmte Krankheiten hat/hatte (starker Bluthochdruck, Diabetes) sollte die Pille nicht nehmen.

Die Hormone in der Pille sind synthetisch hergestellt. Auch wenn sie den körpereigenen sehr ähnlich sind, vertragen manche Frauen sie nicht so gut. Es ist außerdem von Frau zu Frau unterschiedlich, welche Zusammensetzung sie besser oder schlechter verträgt. Eine Unverträglichkeit kann sich unter anderem durch folgende Nebenwirkungen zeigen: Übelkeit, Spannungsgefühl in der Brust, Zwischenblutungen, weniger Lust auf Sex, Stimmungsschwankungen.

Die Gefahr von Nebenwirkungen ist bei Raucherinnen und bei Frauen über 35 Jahren höher. Die Kombination von Rauchen und Östrogen erhöhten das Risiko für Thrombosen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall, denn beides fördert die Blutgerinnung.

Hinweis!
Alle Pillen – und alle anderen Verhütungsmittel auf Hormonbasis – sind verschreibungspflichtig.


Positive Nebeneffekte

Dass die Pille bessere Haut und schöneres Haar macht, haben die meisten schon mal gehört. Sie hat aber noch weitere positive Nebenwirkungen. Alle hängen damit zusammen, dass die Pille (durch die regel- und gleichmäßige Hormonzufuhr von außen) für ein ausgeglichenes Verhältnis der Hormone sorgt. Damit einhergehend verringern sich die Risiken für ...

... Gebärmutterschleimhautkrebs.
Denn häufig sind Faktoren die Ursache für diesen Krebs, die mit einer unausgeglichenen hormonellen Situation zu tun haben. Diesen Faktoren wirken die Hormone der Pille entgegen.

... Eierstockkrebs.
Bei Frauen, die die Pille nehmen, müssen die Eierstöcke weniger „arbeiten", denn die Pille unterdrückt den Eisprung (Menstruation) Je mehr Ruhe die Eierstöcke haben, desto geringer das Krebsrisiko.

... gewisse Brustkrankheiten.
Spannungen, Knoten und Drüsenbläschen in der Brust sind zwar oft gutartig, können aber das Risiko für späteren Brustkrebs erhöhen. Sie entstehen seltener, wenn die Hormonsituation gleichmäßig ist.

... Eierstockzysten.
Wenn der Hormonhaushalt nicht ausgeglichen ist, entstehen schneller (gutartige) Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Gewebeschwellungen) in den Eierstöcken. Die Hormonzufuhr durch die Pille wirkt auch hier regulierend.

 

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