Was sind Pille, Mikropille und Minipille?

Was sind Pille, Mikropille und Minipille?

Bei der Pille unterscheidet man grundsätzlich 2 Arten:

die Pille, die eine Hormonkombination aus Gestagen und Östrogen enthält (deshalb spricht man auch von Kombinationspräparat) und die Minipille, die nur Gestagen enthält.

Die Mikropille ist sozusagen die kleine Schwester der Pille. Sie enthält ebenfalls Gestagen und Östrogen, allerdings in geringerer Menge. Inzwischen ist Pille fast immer gleichbedeutend mit Mikropille, weil die meisten Präparate nur noch so viel Hormone enthalten, wie gerade notwendig für einen guten und sicheren Schutz.

 

Anti-Babypillen
(Mikro-)Pillen/
Kombinationspräparate
Minipillen
Einphasen-
Pille
Zweiphasen-
Pille
Dreiphasen-
Pille
Neue Minipille

 

Mikropille/Kombinationspräparate unter der Lupe

Die Pille oder Mikropille gibt es in verschiedenen Unterformen. Sie unterscheiden sich durch die anteilige Menge von Östrogen und Gestagen. Allen ist jedoch gemeinsam, dass man an 21 Tagen eine Tablette nehmen muss und dann 7 Tage aussetzt.

Einphasenpräparate:

Alle 21 Tabletten in der Packung haben den gleichen Inhalt. Es ist also nicht nötig, sie in einer bestimmten Reihenfolge einzunehmen. Die meisten Frauen verwenden diese Form der Pille, weil die Einnahme am unkompliziertesten ist und die Gefahr von Einnahmefehlern am geringsten.

Zweiphasenpräparate:

Das Verhältnis von Östrogen und Gestagen ist in den einzelnen Tabletten unterschiedlich. Die erste Packungshälfte enthält nur Östrogen und kein (oder kaum) Gestagen, die zweite Hälfte enthält beide Hormone. Die Tabletten müssen auch in dieser Reihenfolge eingenommen werden.

Dreiphasenpräparat:

Das Östrogen-Gestagen-Verhältnis ändert sich in 3 Stufen. Die Tabletten einer Packung haben zur Erleichterung 3 verschiedene Farben. Bei der Einnahme muss man die Reihenfolge genau einhalten.

Die Minipille

Im Unterschied zur 3-fachen Wirkung von Kombinationspräparaten, verursacht die Minipille hauptsächlich, dass sich der Schleim im Gebärmutterhals verdickt – und somit für die Spermien undurchlässig wird. Den Eisprung verzögern bzw. unterdrücken die meisten Minipillen nicht oder nur unzuverlässig. Denn dafür ist überwiegend das Hormon Östrogen zuständig, das den Minipillen fehlt.

Disziplin bei der Einnahme

Wer sich für eine Minipille entscheidet, muss sie sehr diszipliniert einnehmen: täglich zur gleichen Zeit. In absoluten Ausnahmefällen, kann man manche Minipillen bis zu 3 Stunden verspätet einnehmen. Andererseits ist die Minipille eine gute Alternative für Frauen, die Östrogen nicht vertragen.

Wusstest du das?
Es gibt auch Pillen, die pausenlos über einen Zeitraum von 3 Monaten eingenommen werden. Erst dann folgt eine Pause, in der die Regelblutung einsetzt.

 

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